Im Schneckentempo über die Planken
Stadt Mannheim zählt etwa 250.000 Besucher des dreitägigen Stadtfestes und spricht von einem vollen Erfolg
Das Lena-Fieber ging auch am 20. Mannheimer Stadtfest nicht spurlos vorüber. Als am Samstag kurz nach Mitternacht der deutsche Sieg im Eurovision Song Contest feststand, feierten hunderte Fans vor der Großbildleinwand auf der RPR1-Bühne am Wasserturm mit. Aber auch vorher herrschte gute Stimmung. Bis gestern Abend zählte die Stadt, die erstmals selbst als
Veranstalterin auftrat, etwa 250.000 Besucher.
Bürgermeister Michael Grötsch sprach von einem vollen Erfolg. "Wir haben mit einer Ausweitung des Programmangebotes am Nachmittag sehr gute Erfahrungen gemacht", sagte er. "Hier haben wir noch höhere Besucherzahlen. Insbesondere bei Familien können wir einen enormen Zuwachs verzeichnen. Das Stadtfest wird von Groß und Klein gleichermaßen gut angenommen."
Am dichtesten war das Gedränge allerdings am Samstagabend. Vor den Bühnen gab es die traditionellen Engpässe, in denen es nur im Schneckentempo voranging. Bei der Musik hatten die Veranstalter auf Bewährtes gesetzt. Auf der RPR1-Bühne heizte die Brass Machine dem Publikum mit funky arrangierten Rock- und Pop-Hits wie "Cold as ice" von Foreigner oder "The living daylights" von A-ha ein,